Dienstag, 11. Januar 2011

Westküste (Gletscher) – Blackball – Cape Foulwind – Abel Tasman – Nelson – Picton

Kia Ora Folks!
..und der Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht! Wir haben am Fox und Franz Josef Gletscher zwei Tage verbraten um auf schönes Wetter zu warten, damit wir Skydiven (Fallschirmspringen) konnten. Daraus wurde leider nichts, zwar hatte es kurzzeitig blauen Himmel, aber das Wetter war einfach zu schlecht um springen zu können. Und so haben wir uns dann zu einer Kurzwanderung zur Gletscherzunge entschieden – wenn schon nicht von oben anschauen, dann wenigstens von vorne (darauf herum tschalpen müssen wir ja nun wirklich nicht, das können wir auch in der Schweiz :-) ). 
der Franz Josef Gletscher
Naja, einen Trost hatten wir, es regnet an der Westküste von der Neuseeländischen Südinsel ca. 10mal mehr als in Mitteleuropa und es ist sehr oft schlecht Wetter – da sind wir wenigstens nicht die Einzigen, die Pech hatten. 
die wilde Westküste
 So hatten wir denn auch während der Fahrt nach Blackball Regen und stark bewölkt und bekamen von der schönen Küste eigentlich nichts mit. Unterwegs Richtung Blackball hatten wir am Abend eine Nächtigungsmöglichkeit gesucht und auch gefunden.
ein schöner See für eine Übernachtung, nicht? :-)
 Da waren wir zwei lustigen Vögel doch beim Sackjass, als ein älteres Ehepaar vorbeilief und fragte woher wir den kommen. Tja und Zufälle gibt’s, der Herr war auch ein Schweizer. Vor über 50 Jahren ist er nach der RS auf Weltreise gegangen und in Neuseeland hängengeblieben (ja liebe Freunde, so kann es gehen! ;-) ). Glücklicherweise hat er seiner Frau (sie ist Neuseeländerin) nebst Schweizerdeutsch auch das Jassen beigebracht und so fanden wir uns nach dem Nachtessen bei sehr, sehr delikatem selbstgebranntem Williamsschnaps und einem Schieber – den wir zwei mit grossem Abstand gwunne händ nicht wahr – wieder. Nach diesem lustigen Abend ging es am nächsten Tag nach Blackball. In Blackball gibt es eigentlich nichts zu sehen, ausser einem grandiosen Pub / Restaurant: das „Formerly the Blackball Hilton“ (Formerly deswegen, weil der Hotelkonzern Hilton mit Klage gedroht hat). Dort bodigten wir einen Fleischkuchen (naja, wenn man sichs nicht gewöhnt ist, nicht wirklich das Gelbe vom Ei) und genossen die geniale Atmosphäre in diesem Goldgräber-Pub. 
unterwegs ans Cape Foulwind: die Pancake-Rocks - bizarre Felsformationen
Danach gings  schnurstracks weiter ans Cape Foulwind. Nach einem kurzen Fussmarsch zum Leuchtturm und zurück, gelangten wir schliesslich mit dem Auto zu einer Seehundkolonie. Interessant und stinking :-)
der Beach von Cape Foulwind - bei Sonne der Knaller!


Da wir durch das chogen schlechte Wetter an den Gletschern etwas in Zeitverzug waren, habe ich mich entschlossen eine längere Zeit zu fahren und so etwas Boden gut zu machen. In einer Pause habe ich meinem Cocousin Markus geschrieben, wo er sich denn gerade umentribt (er reist mit seiner Frau zurzeit auch in Neuseeland herum). Wie es der Zufall wollte, haben Sie auf einem Campingplatz 20km vor unserem Ziel Quartier bezogen. Und so sind wir dann auf diesen Campingplatz gheit, aber leider war er schon ausgebucht. Äääääääh, nur nöd all meine gächi nöd! Autos zusammengepfercht und schon haben 2 Schlitten auf der Parzelle Platz :-) So wurde das dann ein recht lustiger Abend mit viel Austausch über das Erlebte, bei einem guten, süffigem Desertwein aus Porto/Portugal. Nun denn, nach einer erholsamen Nacht hiess es: auf in den Abel Tasman Nationalpark zum Wandern. Aber oh Schreck, wenns obe schifft  und unde seicht, s isch guets Walserwasser hä. Mal wieder regnet es! In der Hoffnung auf Besserung fuhren wir trotzdem in den Nationalpark – leider nein! So haben wir dann das Alternativprogramm - Alkoholika in Nelson - in Angriff genommen. Aus Alkoholika wurde nichts, denn es war Donnerstag und hier in Neuseeland ist am Donnerstag tote Hose. Nun denn, mit dem Wissen, das es morgen etwas besseres Wetter sein soll, sind wir friedlich eingeschlafen. Und dann dies: bereits um 8 Uhr früh, strahlend blauer Himmel! 


Nelson bei schönem Wetter
Dann ging alles schnell: bei der Skydive Firma angerufen und gleich zwei Plätze reserviert. So schlugen wir die Zeit noch ein wenig tot, bis es dann endlich hiess: Skydiven! Und so gheiten wir dann in den Schuppen inen, alles junge Leute mit ein paar älteren, sehr sehr erfahrenen Jumpern. So fühlten wir uns sehr sicher und konnten völlig relaxt die Instruktionen aufnehmen, im Gegensatz zu Anderen (Gummihälsen), die völlig am Hypern waren. Nun denn, Anzug an, Instruktionen in den Kopf und schon fanden wir uns nach einem Kurzinterview im Flieger wieder, eine kleine zweimotorige Propellermaschine die 10 Leuten Platz bot.

Nelson und Umgebung von oben :-)
So kreisten wir dann bei strahlend blauem Himmel nach oben, immer, immer weiter und plötzlich ging bei 12'000 Fuss die Türe auf und nun galt es für die Ersten ernst. Auf die Kante und flutsch, weg waren Sie. Die Herren Kilian und meine Wenigkeit haben uns gesagt: wänn scho dänn scho! …und haben den 16'500 Fuss (5km!) Skydive gebucht. Also, Türe wieder zu und weiter nach oben. Trotzdem, dass Kilian Höhenangst hat, waren wir wirklich sehr relaxt, denn die Skydiver die für uns zuständig waren, sind absolute Profis seit vielen Jahren (mein alter Knuschti hat doch tatsächlich schon über 16500 Jumps absolivert!).  Tja und irgendwann ging das Türchen denn wieder uf ha, und jetzt galt es auch für uns ernst: Hände an die eigene Schulter, damit wir den Profis nicht in die Quere kommen, auf die Kante, Kopf nach hinten und… FREIER FALLLLLLLLLLLLLLLLLLL :-) für über 60 Sekunden.

die Aussicht aus 16500 Fuss

Kilian in Action

Rock 'n' Roll
Während dieser Zeit wurden Unmengen an Fotos geschossen und ein Film gedreht. 3, 2, 1, byyyyyyye: der Fallschirm wird gezogen und man wird rapide abgebremst, hat das Gefühl in die Höhe geschleudert zu werden. Nun ein bisschen in der Luft rumhängen für ca. 10 Minuten und einfach nur Aussicht geniessen. Der freie Fall und das Gleiten sind zwei völlig verschiedene Gefühle. Kili bevorzugte das gleiten, ich den freien Fall. Auf jeden Fall ein absoluter Knaller, den wir sehr gerne weiterempfehlen - und sorry, ich kann nicht viel mehr dazu schreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben, so genial wie das ist, aber seht am besten selbst: 1. Video - Kilian, 2. Video - Adrian



Achja, Clivio, wir haben zusammen den Bigshot in Las Vegas gemacht – das ist der reinste Kindergarten im Vergleich zu Skydiven! ;-)
Nach diesem setzigen, löpfigen Erlebnis wollten wir das natürlich in Nelson begiessen, also um Mitternacht auf die Gasse. Aber ausser kleinen Housediscos gibt es hier nöd viel schlaus und alle Lokalitäten machen um 3 Uhr dicht – schade! Nelson selbst also die reine Enttäuschung und so sitzen wir nun auf der Fähre, zurück von Picton (Südinsel) nach Wellington (Nordinsel). Von dort aus geht’s in den Taranaki Nationalpark für eine Vulkanwanderung (ja, es soll angeblich mal gutes Wetter sein wenn wir im Nationalpark aufkreuzen…)
Man liest sich, sweet as bro!

Dienstag, 4. Januar 2011

Ferrymaid Heritage Park – Akaroa – Queenstown – Milford Sound – Wanaka

Nach einer ruhigen Nacht in Christchurch machten wir uns auf den Weg Richtung Akaroa. Auf dem Weg dorthin haben wir dann gerade noch eine alte Siedlung abghoggt. Wir haben uns das mal wieder a biz anderst vorgestellt, aber wie so oft auf unserer Reise kam es dann eben doch anderscht, ni. Wir stellten uns ein altes Pfahlbauer Dorf vor, doch Ferrymaid Heritage wahr ein Spiegel längst vergangener Zeit. Nicht jene der Pfahlbauer sondern diejenige der Neuseeländer im 19ten Jahrhundert. But anyway, das ganze war sehr interessant und nach einem längeren Aufenthalt inklusive Tramfahrt, mit dem wahrscheinlich bessesenstem Tramführer der mir je unter die Augen gekommen ist, sind wir dann weiter nach Akaroa gedüst, wo wir einen Blick auf eine wahnsinns Bucht erwarteten. Naja also nach der nicht so wahnsinnigen Bucht ging es dann weiter Richtung Queenstown.
Die Bucht von Akaroa war von oben dann doch noch ganz passabel :-)
 Wir übernachteten auf einer Raststätte (sehr friedlich) und nachanama guata und gsunda Schlof ging es dann am nächsten Tag am Lake Tekapo (Barilla Stopp) vorbei nach Queenstown. Die Stadt war fast komplett ausgebucht und wir hatten wirklich schweinerl dass wir da noch ein Plätzchen gefunden haben. Natürlich nur für diese Nacht, für New Year hatten wir keine Chance aber mehr davon anschliessend…

Am Tag danach ging es ab nach Milford Sound.
Auf dem Weg zum Milford Sound
 Auf dem Weg dahin, haben wir an einer Weggabelung meine Freundin ufgablet. Nun zu dritt sind wir dann nach Milford gegangen.
Das war bis jetzt die schönste Ecke die wir auf unserer Reise besichtigt haben. Milford erinnerte mich stark an Norwegen. Fjord soweit das Auge reicht… Man fühlt sich an diesem Ort wie Gandalf, der Zauberer aus Herr der Ringe. Mehr müssen wir dazu eigentlich gar  nicht schreiben, die Bilder sprechen Bände.
magischer Milford Sound



Den Abend verbrachten wir an einem traumhaften Platz direkt an einem spiegelglatten See, umgeben von Wald und Bergen.
unser Campingplatz nahe Milford Sound - awesome!!
 Eigentlich wollten wir am  Tag darauf wandern gehen, doch das schlechte Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und so fuhren wir mit dem letzten Tröpfli Spiritus nach Te Anau (schönes Wetter, haha) und klopften einen Schieber mit dem Herr Pries (ohne T - er hiess wirklich so, na dann Priis ;-) )

Am darauffolgenden Tag ging es ab nach Queenstown wo wir New Year feiern wollten und dies auch taten. Queenstown ist eine wahre Partystadt und so gingen wir picknicken am Strand und anschliessend genossen wir das Musicprogramm welches am Beach angeboten wurde.
Adrian und sein guter freund Canadian Club haben dann viele gute neue Bekanntschaften geschlossen, während ich den Abend mit meiner Freundin verbrachte.
Silvester am Beach von Queenstown

Das Neujahrs-Trio
Allerdings wahr dann Adrians erstgenannter Freund etwas zu viel des Guten und so war nun ich einmal an der Reihe um später zu Bett zu gehen… :-)
Das neue Jahr wird hier total anders gefeiert als in der Schweiz: die gesamte Stadt wird in eine Partylocation verwandelt, alle sind friedlich, jeder redet mit jedem und überall ist freier Eintritt. Die Leute feiern, feiern, feiern und wir haben keinerlei Tätlichkeiten sehen können – ein wirklich gelungener Rutsch ins neue Jahr!

Am nächsten Tag habe ich mich dann vorläufig wieder einmal von meiner Freundin verabschiedet. Wegen einer Menge Polizei haben wir uns entschieden, dass es vernünftiger ist, wenn wir sie nicht mitnehmen - weil unsere Sushi ja eigentlich nur für zwei Personen umgebaut ist.
Das Reiseziel war jedoch das gleiche und so haben wir ihr Gepäck mitgenommen. Während wir nun mit einem kleinen Umweg über den Skippers Canyon, 
Die Strasse zum Skippers-Canyon
welchen wir nicht wirklich besuchen konnten weil die Strasse welche zum Canyon führte schlichtweg zu gefährlich war, Wanaka erreichten, hatte meine Freundin das by Hitchhiking (Autostöpple) schneller geschafft als wir.
Auf dem Weg nach Wanaka
Nach einer friedlichen Nacht auf einem Basic Camping in der Nähe von Wanaka musste ich nun endgültig von meinem Schatz abschied nehmen.

Wir wollten eine alte Geisterstadt besuchen, was wir auch in Angriff nahmen, jedoch war ausser ein paar langweiligen Ruinen wirklich nix zu sehen von grossartigen Goldgräberzeiten.
But anyway, nun sind wir auf einem Basic Camping nahe dem Franz Josef Gletscher an der Westküste gestrandet und der dumme Regen hat uns leider wider mal voll erwischt und ist drauf und dran uns einen Strich durch die Rechnung zu machen aber davon hört ihr in userem nächsten Bericht…
Allne no äs guets neus uf däm Wäg, man liest sich.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Kaikoura und Christchurch

Geschätzte Freunde des gepflegten Blog-Lesens: Servus!
Wie schon angetönt haben wir die Nordinsel verlassen und sind mit der Fähre auf die Südinsel getukerlt. Unglaublich schöne Landschaften und Momente, die wir in einer Menge knipsender Touristen 3 Stunden lagen erleben durften.

Die Südinsel
Drüben angekommen, hiess das nächste Ziel: Kaikoura. Also los! Wir fuhren auf gleichen Strassen wie auf der Nordinsel durch eine völlig andere Natur. Zwar war es auch erbe hügelig, aber es war nicht mehr alles saftig grün, sondern plötzlich eher Richtung gelb/gold ausgetrocknet.
Die andere Landschaft der Südinsel

 
Auf dem Weg nach Kaikoura
Nach abgespulten Kilometern am Zielort angekommen, spürten wir die Hausnummer 96 an der Esplanade auf. Dort sollten wir uns nämlich ca. 10 Stunden  später (5:25 Uhr Morgens) wieder einfinden, denn dann heisst es: Schwimmen mit den Delfinen! Hausnummer gefunden, und sofort ab ins Hinterland unser Lager aufschlagen. Essen neben kurligen Groschlis (ah ge Franzl) und dann z.z. ins Bett. (wären wir am Vortag in Wellington doch nur früher ins Bett gegangen..)!
0430 TAGWACHE! Hä? Mir händ doch Ferie?? Achja stimmt, ächli plantschen mit den Delfinen war ja das Programm. Also auf, auf der Kiesstrasse vorbei am lustigen Huhn, das uns auf dem Hinweg gestern Abend rennend ein Stück begleitet hat, (hätte Kili nicht gebremst, hätten wir statt Tomatensuppe ein Hühnchen vertilgen können – dem Huhn sei’s gegönnt!) zur 96. Esplanade. 
Kaikoura
Nach den Instruktionen die Ernüchterung: natürlich haben sich wieder etliche Gummihälse eingeschlichen. Da die recht grosse Gruppe auf 3 Boote aufgeteilt wurden, bestand noch etwas Glück, kein nerviges „ja ne is klar“ und „Elke, hier rüber“ zu hören und von den versprochenen Keksen und heisser Schokolade doch noch selbst was verdrücken zu können. Und tatsächlich – wir fanden uns mit Lesben und seekranken Pärchen auf dem grössten der 3 Boote wieder – da kommt doch glatt Australien Stimmung auf, gell Zwyssig?! ;-)


So, jetzt aber Bleifuess Käptn hä. Nach kurzer Fahrt auf offenem Meer konnten wir die ersten Delfine bestaunen. Schwimmflossen an, Kappe auf, Schnorchel runter und ab geht’s. Wir durften in grossen Herden von insgesamt mehreren hundert Tieren schwimmen. 
unter Wasser...

... beim Spielen
Ein unglaubliches, unbeschreibbares Gefühl/Erlebnis. Wunderschön, diese Meerestiere! Die Bilder sprechen für sich. (Danke Oktoberfest dass du mich dazu verleitet hast, eine wasserdichte Kamera zu kaufen!)
So, und jetzt bitte alle in den Keller und die Thunfischdosen den Katzen verfüttern und nicht nachkaufen! (Für die, die es nicht wissen: in Thunfischdosen hat vielfach auch Delfinfleisch, da diese leider auch in die Fangnetze geraten). Säge Dank hä!

Nach diesem wirklich atemberaubenden Erlebnis schauten wir uns den Garten der Erinnerung an, wo Kieferknochen von Pottwalen in die Erde gerammt sind, sowie das Fyffe Haus, das Höcklein einer wohlhabenden Walfänger Familie. 
Garten der Erinnerung - mit Pottwalknochen!

Dieses Haus steht auf einem Fundament von Walrückenwirbeln! Danach fuhren wir direkt nach Christchurch. Tja und was erwartete uns da? Zämägschlagni Hüttene soweit das Auge reicht! Einige von euch haben es vielleicht in der Zeitung gelesen – wir haben es bis zu unserer Ankunft gar nöd gwüsst. Nach dem sehr heftigen Erdbeben im Sommer mit etlichen Nachbeben, hat es hier heute Morgen wieder gebebt, Stärke 4.9! Überall Polizei, Feuerwehr und Ambulanz, vieles ist abgesperrt. Nach einigem Suchen haben wir dann ein Backpackers gefunden das noch steht, etwas ausserhalb des Zentrums und ohne Hochhäuser rundrum ;-) Wir haben bis jetzt zwei kleine Nachbeben gespürt, wir sind schon auf die Nach gespannt – wir wollen ja auch etwas schlafen. Ääääh, nu nöd all meine gächi nöd! Tja, da es im Moment nicht wirklich interessant ist in dieser Stadt, werden wir Christchurch schon morgen wieder verlassen und in Richtung Milford Sounds düsen, also Wildnis pur. Dies bedeutet auch, dass wir die nächsten Tage wahrscheinlich kein Internet haben werden, somit gibt es auch keine Berichte in dieser Zeit. Äääääh, got denk scho.
Zerstörtes Christchurch
Also liebe Leute, wir lesen uns – und keine Angst, hier fällt uns höchstens ein dünnes Holzdecklein auf den Kopf, mehr nicht. Nein im Ernst jetzt, die Holzhütte hat sämtliche Beben ohne einen Kratzer überlebt, Ihr könnt also in Ruhe pfuusen.

Wellington

Salut! Wir hoffen, ihr hattet alle ein frohes Weihnachtsfest mit schönem Schnee (es hat ja bis aben geschneit hat uns das Meteo geflüstert). Herr Bosman hat zum ersten Mal Weihnachten in einem anderen Land verbracht – ohne Schnee und ohne Gschenkli. Halt Stop, ein Geschenk gab es doch. Und zwar hat uns der gmögige Petrus Windstille geschenkt - am 24gsten ab Mittag war es in Wellington plötzlich Windstill bis am nächsten Mittag. Wellington hat den Beinamen Windy-City: Praktisch das ganze Jahr ist es hier ein blöschtiger Sauchog, der Wind bläst zum Teil so fest, dass man locker im 45° Winkel gegen den Wind laufen kann, ohne nach vorne usenzukippen. So, jetzt aber erstmal der Reihe nach! Vor Wellington waren wir im Pukaha Mount Bruce National Wildlife Centre. Hier werden Neuseelands seltenste Vogelarten aufgezogen und gezeigt. Für uns blieb es beim aufziehen, denn gesehen haben wir nur 3 Vögel. Es ist gerade Brutzeit und deshalb ist von den Vögeln fast nichts zu sehen. Wir hatten etwas Glück, dass die Wärterin gerade Essen verteilt hat und so konnten wir doch noch den einen oder anderen Vogel betrachten. Das Kiwihaus (also nicht Frucht oder Menschen sondern der Vogel :-D) war wegen Umbau geschlossen, und so war der Besuch denn auch mehr oder weniger für die Katz, ausser das wir ein paar Dollar an die Aufzucht beigetragen haben und dass ich ein Foto einer Kuhherde schiessen konnte dass meinem Vater die Tränen in die Augen schiessen lässt :-D
Auf dem Weg nach Wellington
So sind wir dann diretissima nach Wellington gefahren und haben Quartier im gleichen Backpackers wie eine Mitschülerin von Kili (für die die es nicht wissen, Kili war für 12 Wochen im Sprachaufenthalt in Auckland) bezogen.
Dann ging es Schnurstracks ins National Museum, das an Form und Inhalt sämtliche Museen übertrifft, die wir bisher gesehen haben. Naja, bei Baukosten für ein Museum von 280 Mio. Dollar (!) passt da doch das eine oder andere ins Budget.
Das Nationalmuseum von Neuseeland
Das Museum ist so gross, dass man mehrere Tage dafür bräuchte, wollte man sich alles ganz genau ansehen. Wir haben uns die wichtigsten Sachen heraus gepickt – war wirklich sehr aufschlussreich! So, nach der Arbeit nun das Vergnügen.
Wellington train-station
In der Bar vom Backpackers haben wir einen Schweden kennengelernt, der allein unterwegs war. Denn haben wir gleich mitgenommen und sind danach wieder mal so richtig gsond in das Nachtleben – diesmal von Wellington - gestürzt.
[…]
Verständlicherweise musste am nächsten Tag erstmal ausgeschlafen werden.
...und von oben
Den Rest dieses Tages – 24. Dez – haben wir für eine schöne Stadtbesichtigung genutzt. Mit der Zahnradbahn auf den Hügel ufen getuckerlt, herrliche Aussicht genossen und dann durch die botanischen Gärten wieder ins Stadtzentrum aben getschalpt. Natürlich haben wir es nicht versäumt, auch die Stadt selbst zu besichtigen. Abends haben wir 3 Schwizerchäsli dann ein Restaurant aufgesucht und ein herrliches Abendessen genossen. Wenn schon kein Schnee, dann richtig essen hä!  Leider hatten sämtliche Bars um 00:00 Uhr dicht, und so war kein Feiern sondern Jassen im Backpackers angesagt, wo wir den Holländern den Molotoff-Jass beigebracht haben. Weihnachten einmal anders eben :-)
Esplanade..
Das war denn auch unser vorläufiger Aufenthalt auf der Nordinsel, am nächsten Tag ging es ab auf die Südinsel! Die Nordinsel ist wirklich extrem grün und „fruchtig“, quasi eine Schweiz im Grossformat. Es hat uns sehr, sehr gut gefallen und wir sind erbe auf die Südinsel gespannt, die soll noch schöner sein. Aber egal wo man in Neuseeland ist, ein paar Dinge ändern sich nicht: fast alle Leute sind extrem freundlich, nicht so wie zum Teil unsere Füdlibürger im schwizer Ländli. Zweitens ist Gemüse extrem Teuer, Fleisch sehr billig und man hat überall am Besten mit Vodafone NZ Empfang – wie in der Schweiz die Swisscom also :-)
Man liest sich….

Freitag, 24. Dezember 2010

Whakatane - East Cape - Cooks Cove - Gisborne - Napier (National Aquarium)


Sonntag, 19. Dezember

Nach einer kurzen Fahrt von Rotorua nach Whakatane, wo wir ursprünglich unseren Trip nach White Island starten wollten, trafen wir auf der Suche nach einem Internet Shop das wahrscheinlich besoffenste Trio von Whakatane. Ich muss allerdings gestehen dass die Leute sehr hilfsbereit wahren. Der Chef der besoffenen Bande erzählte uns das wir gratis Internet beim türkischen Café nebenan hätten. Nach einem Tee beim Türken und Internetzugriff entschieden wir uns für ein Bier im Pub der Hilfsbereiten - mit gleichzeitigem Billard in welchem ich Adrian die Pleiten im Jass zurückzahlte. Danach wollten wir eigentlich das Weite suchen, jedoch mussten wir noch für ein kurzen Chat beim besoffenen Trio bleiben dass dann auch komplett war mit der Ankunft des besoffenen Schweden. Der Schwede wohnte für 14 Jahren in Australien und nun schon seit 4 Jahren in New Zealand. Was wir allerdings nicht herausfinden konnten war, warum der Schwede Australien zwangsweise verlassen musste, dass sagte er uns nämlich nicht und wir können nur spekulieren. But anyway, nachdem wir und vom Trio endlich trennen konnten, fuhren wir zum nächsten Campingplatz. Wir verbrachten die Nacht bei strömendem Regen und bangten um die Möglichkeit den Camping am nächsten Tag zu verlassen. Der Weg zum Camping führte über einen kleinen Damm, der schon etwas überflutet war; Denn es regnete seit Tagen cats and dogs.
Allerdings hatten wir Schwein gehabt und so fuhren wir dann am nächsten Tag frisch und fröhlich Richtung Osten.
Überschwemmungen auf der Nordinsel nach sehr heftigen Regenfällen

Montag, 20. Dezember

Der Regen hielt erbarmungslos an und so begleitete er uns bis ans East Cape (Ostkap). Auf dem Schotterweg zum East Cape begegneten wir einigen Leckereien, nicht nur Kühe, Schafe und Pferde kreuzten unseren Weg, auch Rebhühner uns sogar ein Wildschwein hatten wir vor der Kühlerhaube. Ich sah uns schon beim gemütlichen Nachtlagerfeuer schlemmen wie Asterix und Obelix, jedoch wollte das Wildschwein nicht vor der Kühlerhaube stehen bleiben.
Auf dem Weg ans East Cape
Und so blieb uns nicht anderes übrig als mit leerem Magen bis ans Ende der Strasse zu fahren. Die Stimmung am East Cape wahr mystisch und liess mich auch ein wenig schaudern. Ein leichter Nebelschleier zog sich durch die Landschaft und inmitten saftig grüner Wiesen standen drei Bäume die einen einsamen und verlassenen Eindruck machten.
Mystisches East Cape
Bis zum Leuchtturm schafften wir es allerdings nicht, weil die Strasse wegen des anhaltenden Regen gesperrt war. 
Nach dem Abstecher ans East Cape ging es dann auch schon weiter Richtung Gisborne, alles der Küste entlang. Eine faszinierende Landschaft begleitete uns: grüne Wiesen auf denen hunderte oder tausende Schafe weideten und dahinter weitete sich der Ozean in seiner vollen Pracht.
Wegen dem schlechten Wetter mussten wir leider auf die Glühwürmchen Höhle verzichten aber eba chasch nüt macha ni? Es gelang uns an diesem Abend einen wunderbaren Campingplatz zu finden der direkt am Meer lag. Erst als wir das erste Bier schon geöffnet hatten und den Wickedcamper schon auf Nachtlager umfunktioniert hatten erkannten wir, dass wir eigentlich eine Lizenz benötigen würden um auf diesem hübschen Fleckchen Land zu Campen but anyway, dass hielt uns natürlich nicht davon ab unseren Abend zu geniessen und erstmals so richtig illegal zu Campen. Mit der frischen Seeluft und der herrlich klingenden Melodie des Meeres schliefen wir dann auch gleich friedlich ein.

Dienstag 21 Dezember

Sonnenaufgang nahe Tolaga Bay
Nach einer Kurzen und nicht all zu friedlichen Nacht auf dem illegalen Campingplatz brachen wir dann auch gleich nach Sonnenaufgang wieder auf. Morgens um fünf hatte mich „das an die Scheibe klopfen irgendeines Deppen“ aus meinen Träumen gerissen und ich hatte Mühe danach wieder einzuschlafen. Als Adrian dann völlig fasziniert von dem ersten Sonnenschein seit vier Tagen aufwachte, war es dann eben um meinen Schlaf geschehen und weil wir - wie es mir schien - nicht allzu beliebt in dem Dorf waren, machten  wir uns auch gleich us am Staub.
Cooks Cave, Tolaga Bay
Wir fuhren weiter bis zu einem gemütlichen Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus führte ein kurzer Wanderweg zum hole in the wall (Loch in der Wand) und Cooks Cave (Cooks Bucht). Nach einem kurzen Nachschlaf mit anschliessendem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Cooks Cave. Ich gönnte mir ein kühles Bad während Adrian die herrliche Aussicht in voller Trockenheit genoss. Es machte den Anschein als ob er die Landung Kapitän Cooks vor seinem geistigen Auge wieder aufleben liess. In der Cooks Bucht machten wir dann auch Bekanntschaft mit den wohl schrägsten Vögeln von ganz Neuseeland. Sie waren etwa 30 cm lang, schwarzes Federnkleid und hatten einen knallroten Schnabel und sie machten en uuuuuhh huara krach.
Danach ging es weiter nach Gis-boring. Gisborne ist eine kleine hässliche langweilige Stadt über die es sich nicht zu schreiben lohnt. Also nach der vorherig erwähnten Stadt, fuhren wir weiter Richtung Napier. Auf dem Wege nach Napier fanden wir ein idyllisches Campingplätzchen. Actually 13 km  in der Pampa ussa, ni. Nach einem kurzen Versuch von mir im Freien, zwischen Käfern und Stechmücken zu schlafen, hatte ich danach eine friedliche Nacht im Wickedcamper in welchem ich Zuflucht suchte, nachdem ich einen Käfer der so gross war wie die Hälfte meiner Hand, aus meinen Haaren zog. Bin aifach z alt für deh Saich……

Mittwoch 22 Dezember.

Napier und seine traumhafte Küste
Heute haben wir Napier besichtigt. Ein wirklich hübsches Kaff mit einem faszinierenden Aquarium. Nach dem Aquarium haben wir dann die Vogelperspektive ausprobiert und mussten feststellen das Napier auch von oben einen ziemlich guten Eindruck machte.
Danach wollten wir uns Cape Kidnappers vornehmen. Das Cape hat seinen Namen einer Entführung zu verdanken. Und zwar haben da Maoris einen Mann aus der Crew Cook`s gekidnapped. Wie auch immer, der zweistündige Fussmarsch zum Cape Kidnappers hat uns so abgeschreckt dass wir darauf verzichteten und so sind wir dann einem netten Campingplatz etwa 100 km entfernt von Wellington gelandet, wo wir den Abend mit zwei Rubber-Necks beim gemütlichen Bier verbrachten. (Rubber-Necks ist unsere englische Übersetzung für Gummihälse = Deutsche. Die sind hier echt überall, und damit wir nicht auffallen, haben wir kurzerhand Rubber-Neck erfunden,hehe)
So jetzt aber wirklich: euch allen frohe Weihnachten in der kalten Schweiz!
Auf dem Weg nach Wellington

Sonntag, 19. Dezember 2010

Coromandel - Rotorua - Huka Falls - Tongariro NP - Taupo


Fantastische Natur mit – zurzeit – viel Regen!

Grüezi! Wir haben Auckland mittlerweile mit unserem Wickedcamper verlassen – sorry, der Camper wurde von Wicked auf den Namen Sushi getauft – und sind nun auf der Nordinsel unterwegs. Als erstes brachte uns Sushi nach Coromandel, wo man am Strand nach heissen Quellen buddeln und dann s Födle drin Wäsche chan ;-) Im Moment ist es aber meistens bewölkt und halbtags ist’s am Schütten wie us Chübeln, so konnten wir denn auch nicht nach den heissen Quellen graben – macht nichts, haben wir ja bei uns auch, nicht wahr! So sind wir dann weiter gekesselt nach Rotorua, wo es sehr viele Vulkansysteme, heisse Quelllen, Schlammlöcher und Schwefelgestank gibt. Nach einer kurzen Museumsbesichtigung haben wir das Städtchen denn auch schon wieder verlassen und uns der Sportart Zorbing gewidmet. Der Zorb ist ein Gummiball mit ca 4 Meter Durchmesser und einem zweiten Gummiball im Inneren. Im inneren Gummiball stehend/sitzend – wie auch immer – kesselt man dann die Hügel hinunter. Wir haben gleich das Extreme gewählt und sind zu zweit in einen mit Wasser angereicherten Zorb gestiegen – war sehr amüsant aber auch nicht DER Adrenalinkick, denn wir uns eigentlich vorgestellt haben. Naja, ist aber auf jeden Fall eine Überlegung wert, das Teil in die Schweiz zu importieren und die beschneiten Hügel damit auszuchecken!

Zorbiiiiiiiiiiiing
 Nach erfolgreichem Zorbing kam das erfolgreiche Überbrücken von Sushi.  Mangels fehlendem Alarm bei „Licht-brennen-lassen“ hat der dämliche Herr Bosman himself das Licht brennen lassen. Da die Batterie offensichtlich eh schon schlecht war, musste nun Überbrückt werden. Naja, kurze Sache bei den netten Kiwis hier, so konnten wir schon nach 5 Minuten in Richtung Tongariro Nationalpark fahren. Ein Zwischenhalt an den Huka Falls hat sich wirklich gelohnt, hier wird ein ziemlich grosser Fluss durch eine ziemlich enge Schlucht gepeitscht. Daraus resultiert ein imposantes Schauspiel aus hellblauem Wasser in einer unglaublichen Geschwindigkeit. So denn, sind wir gen Nationalpark gefahren und sind nach einer ziemlich kalten Dusche im Fluss und nach Oasis, Nickelback, John Butler und Metallica Songs friedlich eingeschlafen. Am nächsten Tag war Wandern auf dem Programm. Zum Glück haben wir gute Regensachen dabei, denn es regnete mal Schüttingen einfach! So sind wir dann zu einem weiteren Wasserfall gelaufen, der kleine hat mich doch sehr an den Krinauer Bach der im Aeuli in die Thur erinnert. Nach einem echten Barilla-Spaghetti Plausch im Nationalpark fuhren wir via Taupo zurück in die Umgebung Rotorua. Mittlerweile hat es auch ein bizeli uftue, die Sonne blinzelte zwischendurch mal runter - und so konnten wir die neuseeländische Natur nun auch endlich in Sonnenschein bestaunen. 
Taupo im Panorama-Blick
Dieses Land ist echt unglaublich, soviel Grün haben wir weder im Grischuniland noch im Toggenburg gesehen. Alles ist so saftig Grün, auch in den Städten, und hier und da grasen Kühe oder Schafe kräftig, damit Sie auf dem Teller auch ä gsondi Falle machen. Wir sind erst auf der Nordinsel, auf der Südinsel soll es angeblich noch viel schöner sein – da sind wir jetzt schon gespannt.
Auf dem Weg nach Rotorua

Die Huka-Falls
 Neuer Tag, neues Glück. Fehlanzeige! Same weather, different day, es regnet immer noch was abemag. Naja, das kann uns ja nicht davon abhalten, das Vulkangebiet um Wai-O-Tapu zu besichtigen. So sind wir denn nach einem entspannendem Bad in heissen Quellen am Vorabend nun zum thermal Wonderland gepilgert. Das ist ein recht grosses Vulkangebiet mit Krater und Löchern in verschiedensten Farben – siehe Bilder. 
Champagne-Pool im Thermal-Wonderland

Heisse Quelle auf dem Campingplatz (98 Grad warm an dieser Stelle)
 Nach diesem regenreichen Erlebnis kesselten wir nach Whakatane in der Hoffnung, dem Regen davon brausen zu können – Fehlanzeige, es soll noch bis am 24gsten Regnen. Immerhin ist Sushi dicht (und wenns eso wiiter got mir denn au öpe! ;-) )
Habt eine gute Zeit und schon mal frohe Fest- und Fresstage, falls wir uns nüme läsäd.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Auckland

Kia ora! (= Hey in Maori Sprache)

Hallo zusammen! Nun ist der Herr Bosman also in Auckland, Neuseeland bei Kili angekommen. Nach einem entspannenden Flug via Dubai und Melbourne hatte ich nach 25 Stunden Reisezeit Neuseeländischen Boden unter den Tretern. Das Einreiseprozedere ist genau gleich wie in Australien – declare or risk a fine: Alles deklarieren was auf der Liste steht – Äpfel, Medizin, Holz etc. etc – und dann ab durch den Zoll. Wenn es deklariert ist, wird es entweder eingezogen weil unerwünscht (Äpfel) oder durchgelassen. Wenn man es nicht deklariert hat und erwischt wird, kostet es satte 400 Dollar Busse, aso recht gsond!

Einreise nach Auckland
Nun denn in Auckland angekommen, nach einem Bier mit Kili am Flughafen ging es ab ins Backpackers und dann war erst mal Zimmerbezug angesagt. Danach etwas Stadtbesichtigung mit meinem Guide inkl. dem Skytower (ja, heisst gleich wie in Sydney!) und zum Schluss eine interessante Fotoausstellung über die Klimaveränderung. Da ich im Flieger etwas geschlafen habe, war ich erst gegen Abend ein bizeli verkaterert und strich um 21:30 die Segel.

Panoramasicht Auckland, vom Skytower
Am nächsten Tag haben wir am Morgen zuerst den Trip auf die Fiji Inseln gebucht – bei einer Chinesin die aus Taiwan kommt (sorry China, aber sie hat derewägäten gelispelt, dass es sich nach Taiwan anhörte). Und dann: Auckland City Tour mit Maori Museum und Bäume klettern im Domain Park. Die chogen nasse Rinde konnten wir dann mit öppen einer Schürfung doch noch bezwingen. 
Kili, der Baumbezwinger
Kili kennt in dieser grossen Stadt dank seinem Länguitsch(Sprach)-Aufenthalt schon einige Leute, so habe ich dann auch schon einige aus verschiedenen Ländern kennengelernt.
Jawohl und dann gings dann das erste Mal ins Nightlife von Auckland. So haben wir die Irischen Pubs hier abgecheckt, war SEHR cool, denn die Iren können wirklich feiern! Als der Gitarrist der Liveband dann auf den letzten Bus musste, ist Kili kurzerhand eingesprungen und hat die Saiten gesmasht was das Zeug hält - und einigen Applaus geerntet! Nach einem weiteren Irischen Pub, wo Karaoke lief, ging es dann zu später Stunde in die Haja.
Kili, the entertainer
Tja, und wie das Wetter in Neuseeland so spielt, war nach 2 Tagen Sonnenschein, plötzlich Regen angesagt. Egal, am Mittag sind wir mit der Fähre nach Devonport überen geschippert und 1h30min zu Takapuna Beach getschalpt. Trotz bewölktem Himmel hat sich der Herr Bosman dann noch ein Bad im Meer gegönnt – Kili hat freundlicherweise auf mich gewartet. Am Abend haben wir uns dann bei einem gemütlichen Bier von Kilis Freunden verabschiedet, da wir ab Morgen mit unserem Bus auf Tour sind! J
Narrow beach - Devenport
Auckland, what can I say? Wirklich eine sehr geile Stadt! Es hat zwar sehr viele Asiaten, aber alle Leute sind sehr freundlich, sogar die Berserker in den irischen Pubs, haha. Es gibt sehr viele Grünflächen hier, was uns besonders gefällt. Kili liebt die Stadt – zu Recht, nach 12 Wochen in dieser schönen Ecke. Es gibt hier sehr wenige Hochhäuser, die Leute leben in Einfamilienhäusern und nicht in Blocks. Also eine herzige, flache und deswegen weitläufige Grossstadt! Am Ende unseres Trips sind wir nochmals zusammen in Auckland – wir freuen uns schon jetzt!

Bis dann Leute, die 2 Landeier aus dem schönen Neuseeland!